| 16. JOHNNY GEBÄR Das erfolgreichste aller Nebenprojekte. Mehrfacher Teilnehmer am Schweinfurter Grand Prix De La Penisvision, im Jahre 2001 gar als Sieger mit dem Lied „Oh Mädchen mit den Pferden“, trotz starker Konkurrenz von u.a. RUTGER & RUTGER, den PUSSYHUNTERS und Herrn RELLÖM. Dieser Erfolg konnte weder 2002 mit „Die Rückkehr vom Mädchen mit den Pferden / Das Mädchen mit den Pferden zieht alleine weiter“, noch 2003 mit „Zunge raus aus Julia“ wiederholt werden. 2004 rutschte Herr Gebär mit „Onanina“ sogar weit in die zweite Hälfte ab, da das Publikum von so großartigen Instrumenten wie „Wixhand an Hallkralle“ und „Egbert, die selbstgebastelte viereckige Gitarre“ offensichtlich zu irritiert war. Des Weiteren gewann Herr Gebär den Gesangswettbewerb der Ersten Tübinger Spaßnacht (!) im Bierkeller mit einer hübschen Interpretation von „Born to be wild“. Eine zweite Spaßnacht fand eigenwilligerweise nie statt. Herr Gebär hat eine CD veröffentlicht, nämlich die komplette „Mädchen mit den Pferden“-Trilogie, aufgenommen in Herrn Bühlers Fun-in-the-Morgue-Studio, erschienen auf Sehnsucht/Chaos-Kassetten. Diese CD ist mittlerweile in zweiter Auflage erschienen, dient allerdings inzwischen hauptsächlich als Geburtstags-Geschenk. Weiterhin gibt es diverse Sampler-Beiträge und erstaunlicherweise erschienen im Online-Nachbericht zum Grand-Prix 2001 Photographien von allen Teilnehmern, nur nicht vom Sieger. Im August 2002 nahm Herr Gebär am Jubiläumskonzert zum 25. Todestag von Elvis Presley in Ludwigshafen teil und brachte dabei vielleicht nicht die beste, wohl aber die langsamste Interpretation von „Love me tender“ aller Zeiten zu Gehör, gefolgt von den vielleicht nicht besten, jedoch mit Sicherheit langsamsten „Zugabe“-Rufen der Ludwigshafener Musikgeschichte (ignoriert). Dort auch die ausversehene Selbst-Umbenennung in JOHNNY BEGEHR. |
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Johnny als Elvis. |
![]() Konzentrierter, erfolgloser Auftritt beim Schweinfurter Grand Prix |
![]() Ein reflektierender Notenständer mit Johnny dahinter |
![]() Johnny erklärt, was eine gute Platzierung gewesen wäre |
![]() Zum ersten Mal in Farbe: Das Photo von der Pferde-Trilogie-CD |
| 17. KARL MAY UND HARTMUT ENGELS Herr Bühler behauptet weiterhin, mit Herrn Braun unter diesem köstlichen Namen aufgetreten zu sein, Herr Braun selbst kann sich daran jedoch nicht erinnern; möglicherweise befürchtet er aber auch Vergeltungsschläge aus spaßfreien Politszenen. Wenn es den Auftritt doch gegeben hat, wäre er gerne Herr Engels gewesen. |
![]() Wenn das Konzert stattgefunden hat, könnte dies Herr May gewesen sein |
| 18. LOS NÄCHSTER KUNDES ESSIGHAUS-Nebenprojekt, zusammen mit Herrn Zimmermann von VEB KUNSTBLUME als Sänger. Zwei Auftritte: 1996 im legendären Tübinger Wiesengrund und 1997 in der nur wenig unlegendäreren Peripherie in Tübingen. Das Repertoire bestand zwar auch aus eigenen Stücken, zum größten Teil aber aus Coverversionen, von denen sich interessanterweise einige bis zum NASENFLÖTENORCHESTER und FILTHY COWBOY SUNSET retten konnten. Das Peripherie-Konzert ist sowohl auf Kassette, wie auch durch Herrn Wagner Sen. auf Video festgehalten worden und die ESSIGHAUS-LP "Essighaus play l(i)eblose Musik" ist in Wahrheit eine LOS NÄCHSTER KUNDES-LP, da Herr Zimmermann bei fast allen Stücken mitwirkt; aus kommerziellen Gründen entschied sich der Konzern jedoch zur nur halbwahren Titulierung, was freilich nichts genützt hat. Leider konnte das Projekt durch Herrn Zimmermanns Wegzug nicht vernünftig fortgesetzt werden. |
![]() Flyer zum ersten von zwei Konzerten |
![]() Playlist zum letzten von zwei Konzerten unter Verwendung saudämlicher Pseudonyme |
| 19. MAX P. MÖBEL Witziges Pseudonym, dessen Herkunft heftigst mythenumrankt ist. Hierbei handelt es sich eigentlich um Herrn Brauns Schreib-Abteilung. Sein Werk ist niedergelegt in der Kurzgeschichten- und -gedichtsammlung „Stücke weit nach Mitternacht“, u.a. mit den Einzelwerken „Altgirlcontainer Eine Geschichte in mehreren Leerungen“, „Der Tod trug schwarz und er kam zu Fuß“, „Keine Absolute Ruhe Ist Normal“ und dem „Fan-Gesang auf Christina Ricci“. Unveröffentlicht, da unvollständig. Mittlerweile hat Herr Möbel seine Tätigkeit weg vom Wort hin zum Plattenspieler verlegt und legt zusammen mit Dr. Schreck regelmäßig im Tübinger Schlosscafé Musik auf. Jeden ersten Dienstag im Monat: Hauptsache Musik. Das schöne, wenn auch blasphemische Graffito „Max P. Möbel ist Gott“ in der Alten Waschhalle zu Tübingen am Neckar fiel leider Umbaumaßnahmen zum Opfer. |
| - Herr Möbel mit seinen Bodyguards Herrn Ibrahim und Herrn Toulouse. Lesetour Belgien 2003: |
| 20. MAXIMILIAN MOBILE Die Zauber-Abteilung des Herrn Braun. Minimal-Hokus-Pokus; Zaubereien, die jeder kann, aber niemand macht. Beim letzten Auftritt wurde er von der Bühne geworfen, was Teile des Publikums zu lauten Buh-Rufen veranlasste. Diese hatten nicht mitbekommen, dass alles abgesprochen war, was Herr Mobile als einen großen Triumph ansah und nach diesem Höhepunkt sofort seine Karriere beendete. |
![]() Diese Spielkarte hat beim Zaubertrick "Spielkarte" eine tragende Rolle |
| 21. MIZI DOR UND BONUS NULL Herr Braun ist BONUS NULL, benannt nach einer recht freudlosen Punkte-Anzeige beim Windows98-Spiel „Solitär“. Hinter MIZI DOR verbirgt sich einmal mehr Herr Zimmermann, angelehnt an die beliebte Edgar-Wallace-Schauspielerin Karin Dor. Unter diesem Namen fand ein einmaliger Auftritt bei einem Schlagerwettbewerb 1998 im Club Voltaire zu Tübingen statt; zum einem mit der Fast-Welturaufführung des späteren VEB KUNSTBLUME-Hits „(Liebe) Auf dem Sambesi“, zum anderen mit einer Cover-Version von Herrn Kaisers „Dich zu Lieben“, in der Besetzung Gesang (Herr Zimmermann) und Plastikfarbeimer- Schlagzeug (Herr Braun). Die Original-Partitur von „Sambesi“ diente an dem Abend als spontanes Geburtstagsgeschenk für Frau Schömann-Finck, die zusammen mit Frau Wennberg noch ein Extra-Konzert auf dem Tübinger Marktplatz weit nach Mitternacht bekam. Frau Wennberg heißt inzwischen Frau Döttinger und lehrt an Herrn Brauns ehemaligem Gymnasium. |
![]() Mizi Dor, nicht Bonus Null |
| 22. MONTY FLYTHON`S PIEING CIRCUS (formerly known as THE HOT CHOCOLATE PIEING COMPANY) Ein weiteres der unzähligen Projekte der Herren Bühler (hier: Eric Piedle) und Braun (hier: John Cheese [-Cake]). Zwei Auftritte mit der Performance "Supersüß III", einer multimedialen Abhandlung über den Tortenwurf als politischen Akt. Die zweite Veranstaltung fand im Rahmen der Eröffnung der 1. Tübinger Volxuni im Jahre 2002 statt. Dem Anlass entsprechend wurden berühmte Lieder tortenwurftexttauglich umgedichtet, erwähnt seien nur "Pieing all over the world", "Don`t pie for me Argentina", "Das Lied der Tortenschlümpfe" und "Die letzte Torte werfen wir". Dieser Auftritt wurde leider nicht aufgezeichnet, der andere ein paar Wochen vorher allerdings schon. |
![]() Von der Bühne herunterphotographiert: Publikum, enthusiastisch |
| 23. NAMENLOS GEBLIEBENES SAXOPHONDUET MIT DEM HERRN VON ARNDT Eben dieses. Erfolgreicher Auftritt mit dem Schriftsteller und Musiker ("PRINTED AT BISMARCK`S DEATH", "RUTGER & RUTGER") Martin von Arndt auf einer Vernissage im schwäbischen Tamm bei Ludwigsburg mit einem Stück für zwei überblasene Saxophone und rückwärtslaufende chinesische Gongs. Erfolgreich in zweierlei Hinsicht: Nach rund 30 Sekunden lief ein Kind weinend zur Tür hinaus und im Nachhinein sollte dies die erste vom Tammer Kulturamt veranstaltete Vernissage werden, zu der keine Kritik in der örtlichen Presse erschien. Die Gage ging dann für einen eher durchschnittlichen Tomaten/Mozarella-Salat und die Zugfahrt drauf. Trotzdem ein Höhepunkt in der Karriere des Herrn Braun. In seiner Funktion als Stadtschreiber von Rottweil organisierte Herr von Arndt dem NASEN-FLÖTENORCHESTER einen gelungenen Auftritt, fälschlicher- wenn auch lustigerweise wurde es jedoch als "NasenFLÜGELorchester" angekündigt. |
![]() Herr Braun beim saxophonieren, allerdings ohne Herrn von Arndt, da dieses Photo ganz woanders und viel früher aufgenommen wurde |
![]() Eher unvorteilhaftes Photo von Herrn von Arndt. Er möge verzeihen. |
| 24. NOTELF Während einer ESSIGHAUS-Probe verließ Herr Rothhaar aufgrund interner Streitigkeiten den Proberaum. Die Herren Braun, Wagner und Kehrer wollten allerdings weiter musizieren, benannten sich aber trotz gültiger Regeln ("Solange drei Mitglieder von ESSIGHAUS an einer Aufnahme teilnehmen, heißt es ESSIGHAUS, basta") in NOTELF um. Dass die dabei entstandene Kassette "Ihr erster Einsatz" betitelt wurde, zeugt nur bedingt von Vertrauen. Auf der Rückseite findet sich ein eher schwaches ESSIGHAUS-Konzert aus Ulm, bei dem Teile des Publikums versehentlich fast von einer riesigen Metall-Tonne erschlagen wurden. |
![]() Der Refrain zu Lied Nr.3 lautet: "Gib mir Deinen Namen, Deine Telephonnummer oder zumindest Deine Vorwahl". Da nickt der unglücklich Verliebte. |
| 25. PARTY-SMARTIES / ROLF DER HUND Ein weiteres der vielen einmaligen Projekte der Herren Braun und Bühler, hier in der Instrumentierung Ukulele, Kinderklavier, Kindersaxophon und Gesang. Auftritt am 16.10.2001 im Club Zátopek, nachdem der ursprüngliche Termin am 11.09.2001 unvorhergesehenerweise in sich zusammenfiel. Diese Thematik wurde im Wiederholungs-Set mit dem spontanen Song "Ein Loch ist im Turm, Karl-Otto" aufgegriffen, was ihnen eisiges Schweigen seitens des Publikums einbrachte. Ansonsten spielte man ein Medley aus Liedern, in denen Wörter wie "sugar", "honey" oder "sweet", also mit einem Süß-Bezug, vorkamen. Aufgrund der Situation beschlossen sie, ihre gewählten Pseudonyme DR. SCHRECK (Herr Bühler) und ROLF DER HUND (Herr Braun) in DR. SCHRECKENSMELDUNG (Herr Bühler) und ROLF DER KAMPFHUND (Herr Braun) und den Bandnamen in DIE AGGRESSIVEN PARTY-SMARTIES zu ändern. Zur Selbstkasteiung wurde die "Blöde-Witze-Flasche" eingeführt. Von der Bühne aus nicht einsehbar lief ein Pornofilm, was im Nachhinein die lauten Lacher bei Billy Idols "Sweet Sixteen" erklärte. Der Auftritt ist - übersteuert - auf Kassette dokumentiert, inklusive Herrn Brauns berühmten Versprecher "Zie Dutie" anstatt "Die Zugabe". |
![]() Dr. Schreck, aggressiv-kämpferisch |
![]() Rolfs Namenskärtchen, aggressiv-kämpferisch |
| 26. Schwörb700: Äußerst legendäre Reutlinger/Tübinger Super-Group bestehend aus Mitgliedern der SWELLINGS (Orgel), ESSIGHAUS (Bass) , VEB KUNSTBLUME (Gesang und Saxophon) und den SUMPFPÄPSTEN (Schlagzeug). Der einmalige Auftritt in der Reutlinger Bastille wurde auch vor den anderen teilnehmenden Musikern bis zum Schluss geheim gehalten ("ist eine befreundete Band aus Göttingen, die wohl noch im Stau steckt"). Zwar wurde eine Kassetten-Aufnahme angefertigt, jedoch nie beschriftet und somit wohl überspielt. Schade, da leider die Erinnerung an diesen denkwürdigen Abend verblasst. Inzwischen sind sogar nur noch zwei der Songtitel überliefert: "(Lass mich die) Welt durch deine Augen (sehen)" und "(Du bist mein) Abstrakter Negativbescheid". |
![]() Das einzige verbliebene Hinweis auf die Super-Group |
| 27. SINFONISCHES JUGENDBLASORCHESTER FILDERSTADT Die allererste Schallplattenaufnahme von Herrn Braun, aufgenommen im Ludwigsburger Tonstudio "Bauer", in dem u.a. auch Herr Mosch seine Zeitzeugnisse erbrachte. Leider findet sich auf der gesamten LP keine Jahresangabe, dafür aber mindestens ein Schreibfehler. Insgesamt kam Herrn Braun seine Klarinetten-Ausbildung im Orchester zugute. |
![]() Suchen Sie Herrn Braun! |
| 28. TIMO BEIL Sauwitziges Pseudonym, bisher noch nicht in der Öffentlichkeit verwendet. Leider hat Herr Google inzwischen herausgefunden, dass noch andere diese Idee hatten, somit musste von dem Namen erst einmal Abstand genommen werden. |
![]() Er freut sich auf Timo Beil! |
![]() Sie freut sich mit Timo Beil! |
| 29. TYROSOLWELT Herr Brauns Abteilung für Computermusik, begonnen bereits ausgangs der 80er Jahre mit dem legendären C64 von Commodore, streng genommen einem C128D. Da der später erworbene Sinclair ZX81 leider kaputt ging, ist das Projekt vorerst auf Eis gelegt. Die C64-Stücke müssen wohl noch auf 5¼-Zoll-Disketten vorhanden sein, das kann eine schöne Aufgabe für posthume Forschende bedeuten, die das Gesamtwerk des dann leider verstorbenen Herrn Braun veröffentlichen wollen. Wenn dem so sein sollte, bittet Herr Braun darum, diese Aufnahmen "Vegetarien in Brot" zu betiteln, einem wohlfeilen Verkaufsangebot, das er an einer Dönerbude im Hamburg sah. Der Name fand sich auf einer Packung ("Tyrosolvetten") von Herrn Braun Lieblingshalsschmerztabletten, mit Orangengeschmack.. |
![]() Herr Braun überbrückt eine Kompositionspause mit dem Spiel "World Games". Nicht im Bild: Mitspieler Herr Nilsi, vermutlich Bier holend |